A-
A+
 

Pflanzenqualität(en) - eine Frage der Herkunft - Gartenvortrag mit Herbert Vinken

Das Pflanzenangebot hat sich seit den Umbrüchen durch die Covid-19-Pandemie in manchen Segmenten enorm verändert. Bei „Herkunft“ denken Gärtner*innen schnell an den individuellen Einsatz unter Berücksichtigung der speziellen Anforderungen wie Standort, Lichtverhältnisse, Bodenansprüche, Winterhärte.

Der ganzheitliche Ansatz der Ökologie begreift Pflanzen aber in Wohngemeinschaften, mit unsichtbaren Pilzen im Boden und allerlei Insekten in der Luft, ganz zu schweigen von der Beteiligung unzähliger Enzyme. Zudem wird „heimisch“ in letzter Zeit gerne gegen „exotisch“ gestellt – aber Ist „heimisch“ vielleicht nur ein neues Lieblingswort des Marketings? Was steckt dahinter?

Dabei stellen sich für den Verbraucher dringliche Fragen: Wo sind die Pflanzen, die wir kaufen eigentlich aufgewachsen, unter welchen Bedingungen werden sie produziert, welchen Arten von Gärtnereien finden wir heutzutage noch? Sind Naturstandorte überhaupt möglich?

Darüber berichtet der erfahrene Biogärnter Herbert Vinken und würde mit den Anwesenden gerne ins Gespräch kommen. Nach Ausbildungsstationen in Wales, Osnabrück und Hannover gründete der Referent vor über 30 Jahren in Dötlingen herb‘s Bioland-Gärtnerei. In der Vergangenheit teilte er sein profundes Wissen bereits durch spannende Vorträge mit dem Publikum im Kreismuseum Syke.

Der Vortrag findet statt in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Gartenkunst und Gartenkultur. Im Anschluss wird ein kleiner Imbiss mit regionalen Zutaten gereicht.

Einlass ab 18.00 Uhr

Veranstaltungsbeginn: 18.30 Uhr